Unser Beitrag zum KI-Stammtisch am 21.04.2026
KI ist mehr als nur ein Chatbot wie ChatGPT. Genau das hat unser Geschäftsführer Norbert Rost in seinem Vortrag im Rahmen des KI-Stammtisches gemeinsam mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Ilmenau gezeigt. Rund 45 Teilnehmende griffen das Thema mit großem Interesse auf und brachten eine zentrale Frage mit:
Kann man mit KI tatsächlich eigene Tools bauen und wie gut funktioniert das heute schon?
Ein Format, das Austausch lebt
Der KI-Stammtisch bietet eine Plattform für genau solche Fragen. In regelmäßigem Austausch werden hier konkrete KI-Lösungen vorgestellt. Aus Sicht von Entwicklern ebenso wie aus Anwendersicht. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern vor allem um Vernetzung, Perspektiven und ehrlichen Dialog.
Diesen Ansatz hat Norbert Rost in seinem Vortrag bewusst aufgegriffen.
KI verständlich und greifbar machen
Ein zentrales Anliegen war es, KI nicht nur technisch fundiert, sondern auch verständlich zu vermitteln. Deshalb arbeitete Norbert Rost mit anschaulichen Metaphern, wie etwa aus der Welt der Gartenwerkzeuge oder dem Bild eines „Eishändlers“.
Parallel dazu wurde bewusst auf Praxis statt reiner Theorie gesetzt: Anhand von Live-Demos wurde gezeigt, wie wir mit Claude Code arbeiten und wie daraus konkrete, funktionierende Lösungen entstehen.
So wurde schnell deutlich: KI kann heute weit mehr als nur Texte generieren. Sie lässt sich gezielt einsetzen, um spezifische Aufgaben zu lösen und sogar ganze Prozesse zu unterstützen.
Ein besonderer Fokus lag auf einem interaktiven „Einkäufer-Spiel“. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurde durchgespielt, welche Anforderungen, Entscheidungen und Prüfmechanismen notwendig sind, wenn KI in reale Abläufe integriert wird. Dabei wurde nicht nur sichtbar, was bereits möglich ist, sondern auch, wie schnell sich solche Lösungen entwickeln lassen.
Denn letztlich geht es nicht darum, KI nur zu verstehen, sondern sie sinnvoll anzuwenden.
Oder anders gesagt: Menschen sollen lernen, wirklich mit KI zu arbeiten.
Leistungsfähig – aber nicht fehlerfrei
So überzeugend die gezeigten Möglichkeiten sind, eines wurde im Vortrag klar betont:
KI ist kein perfektes System.
Deshalb spielt Qualitätssicherung eine zentrale Rolle. Wer mit KI arbeitet, muss Ergebnisse einordnen, hinterfragen und gezielt verbessern können. Genau diese Fähigkeiten werden zunehmend entscheidend.
Oder, wie Norbert es formuliert hat:
„Die Zusammenarbeit mit KI ist wie mit einem hochintelligenten Kind mit ADHS.“
Austausch, der weiterbringt
Im Anschluss wurde bewusst viel Raum für Fragen gelassen und dieser wurde gern genutzt. Von erfahrenen Experten bis hin zu Einsteigern war alles vertreten.
Gerade diese Vielfalt hat den Austausch besonders wertvoll gemacht. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungsstände sind aufeinandergetroffen und haben neue Impulse geschaffen, auch für uns als Team.
Gemeinsam wurde unter anderem betrachtet, wie sich Code durch Anpassungen verändert und welche Rolle Themen wie Token-Verbrauch im praktischen Einsatz spielen.
Fazit
Der KI-Stammtisch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig praxisnahe Formate für den Umgang mit neuen Technologien sind. Es geht nicht nur darum zu verstehen, was möglich ist, sondern gemeinsam herauszufinden, wie es sinnvoll eingesetzt werden kann und Austausch aufrechtzuerhalten.
Wir haben uns sehr gefreut, Norbert Rosts Vortrag in diesem Rahmen einzubringen und als Team zu begleiten und nehmen viele neue Impulse und Kontakte mit.
Und nicht zuletzt:
Es hat einfach Spaß gemacht.
Auch der Mittelstand-Digitale Zentrum Ilmenau hat einen Rückblick zu unserem Vortrag verfasst.