Neue Kol­le­gen aus dem Rech­ner: KI-As­sis­ten­ten sol­len Bü­ro­teams verstärken

kinamik.de

Dres­den – Die fu­ture­pro­jects GmbH ent­wi­ckelt KI-ba­sier­te As­sis­tenz­sys­te­me, die Un­ter­neh­men bei ad­mi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben un­ter­stüt­zen und so dem Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­wir­ken sol­len. Ziel­grup­pe sind vor al­lem klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unternehmen.

“KI-As­sis­ten­ten kön­nen Mit­ar­bei­ten­den viel Ar­beit ab­neh­men, ins­be­son­de­re bei wie­der­keh­ren­den Bü­ro­auf­ga­ben”, sagt Nor­bert Rost, Ge­schäfts­füh­rer der fu­ture­pro­jects GmbH in Dresden.

Zu den be­reits ver­füg­ba­ren Lö­sun­gen ge­hört „kiM­Mi“, das E‑­Mail-Ant­wor­ten vor­be­rei­tet und als Ent­wurf im Post­fach ab­legt: Der Ar­beits­tag be­ginnt nicht mehr mit ei­nem vol­len Post­ein­gang, son­dern mit fer­ti­gen Ant­wort­ent­wür­fen. Der In­ter­view-As­sis­tent „ki­MO­NA“ un­ter­stützt Un­ter­neh­men bei der struk­tu­rier­ten Be­fra­gung von Kun­den und Geschäftspartnern.

In Ent­wick­lung be­fin­det sich zu­dem „kiAN“, ein Sys­tem zur au­to­ma­ti­sier­ten Er­stel­lung von An­ge­bo­ten. Nach Ein­schät­zung des Un­ter­neh­mens könn­te der Auf­wand für An­ge­bots­er­stel­lung durch den Ein­satz von KI deut­lich re­du­ziert wer­den. Künf­tig sol­len Ge­sprächs­auf­zeich­nun­gen au­to­ma­ti­siert in An­ge­bots­do­ku­men­te über­führt wer­den, die an­schlie­ßend nur noch ge­prüft und an­ge­passt wer­den müs­sen. Was bis­her Stun­den dau­ert, soll dann weit­ge­hend au­to­ma­ti­siert ablaufen.

Die Nut­zung von KI in Un­ter­neh­mens­pro­zes­sen steckt nach An­sicht von fu­ture­pro­jects noch in den An­fän­gen. Ins­be­son­de­re ost­deut­sche Un­ter­neh­men könn­ten von Au­to­ma­ti­sie­rung pro­fi­tie­ren, da Fach­kräf­te häu­fig knapp sind. „Ge­ra­de in Ost­deutsch­land, wo Fach­kräf­te oft schwer zu fin­den sind, se­hen wir gro­ßes Po­ten­zi­al“, so Rost.

Seit Kur­zem ist das Un­ter­neh­men zu­dem als BAFA-Be­ra­ter ge­lis­tet. Da­mit kön­nen Un­ter­neh­men Erst­ana­ly­sen von Au­to­ma­ti­sie­rungs­po­ten­zia­len ak­tu­ell mit bis zu 80% för­dern las­sen. Das Un­ter­neh­men sucht Part­ner, um die be­stehen­den KI-As­sis­ten­ten zu ver­bes­sern und neue zu entwickeln.