In unserem Entwickler-Team haben wir lange und intensiv darüber diskutiert, ob wir unseren KI-Assistenten überhaupt Namen geben sollten. Wir waren anfangs sehr vorsichtig, da wir die Technologie auf keinen Fall künstlich vermenschlichen wollten. Für uns ist Künstliche Intelligenz ein Werkzeug und wir wollen weder nach außen noch in unseren eigenen Köpfen ein falsches Bild entstehen lassen. Am Ende haben wir uns dennoch für Namen entschieden, betrachten diese jedoch ganz pragmatisch als funktionale Produktbezeichnungen.
Aus unserer Sicht macht das absolut Sinn: Ein Name funktioniert hier wie ein Datei-Pfad oder ein Shortcut auf dem Desktop. Er ist schlicht ein Label für eine spezifische Funktion. Wenn ein Team mehrere Systeme für völlig unterschiedliche Aufgaben nutzt, helfen Namen dabei, die Werkzeuge im Kopf sauber zu trennen. Für die Nutzer unserer Plattform kinamik wird die Unterscheidung dadurch deutlich einfacher.
- kiMMI steht für die E‑Mail-Unterstützung.
- kiMONA steht für das Interview-Protokoll und strukturierte Gespräche.
- kiAN steht für Zahlen, Kalkulationen und die Angebotserstellung.
Der Name ist hier die einfache Kategorisierung einer Fachkompetenz der Software. Er grenzt die Systeme voneinander ab, wie die Benennung der Ordner auf dem Computer. Durch das vorangestellte Präfix „ki“ (kiMONA, kiAN, kiMMI) machen wir das System-Label sofort klar. Es ist eine funktionale Kennzeichnung. Dadurch wollen wir in Erinnerung rufen, dass es sich um eine Künstliche Intelligenz handelt, welche den Mitarbeiter nicht ersetzt, sondern unterstützt.
Gleichzeitig hoffen wir, dass diese Bezeichnungen die Technologie greifbarer und nahbarer macht. Sie bauen die oft hohe technische Hürde ab. Es geht uns also nicht darum, der Software eine Seele anzudichten, sondern das Interface so benutzerfreundlich und einfach wie möglich zu gestalten.
Wir wissen, dass diese Diskussion weit über die Tech-Welt hinausgeführt wird. Wir haben für uns diesen funktionalen Mittelweg gewählt und sind sehr zufrieden damit.
Jetzt interessiert uns Ihre Perspektive: Wie handhaben Sie das in Ihren Unternehmen? Und ist unsere Vorgehensweise für Sie nachvollziehbar? Wir freuen uns auf Ihre Gedanken und einen spannenden Austausch! Schreiben Sie uns einfach.